Wie hast du das geschafft? Die Antwort auf eine der meist gestellten Fragen

Veröffentlicht von Isabella Ligeti am

Wie hast du das geschafft?

Hey, ich hoffe, du bist schon ganz gut angekommen im neuen Jahr und erlebst die ersten Tage als wertvolle Tag in deinem Leben.

In den letzten Tagen habe ich mich enorm mit meinem Erfolgsweg beschäftigt, da ich nie zuvor so oft nach dem “Wie” gefragt wurde. Also nach dem “Wie hast du das alles geschafft?”.

Ich möchte ganz ehrlich sein zu dir. Du weißt vielleicht schon, dass ich in allen meinen Podcasts versuche so transparent wie möglich zu sein. Sollte dir ein Thema nicht tief genug gehen oder solltest du Fragen haben, dann schreib mir diese einfach oder gib mir deine Ideen für eine aus deiner Sicht wichtige Podcastfolge weiter. Ich freue mich auf deinen Input und es gibt nur coole Fragen! Versprochen 🙂

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass das “Wie” eigentlich nebensächlich ist, denn es geschieht automatisch, wenn man sein “Warum” kennt. Und weil um dieses sagenumwogene “Warum” ein riesen Ballon drum gemacht wird, suchen immer mehr Leute danach, weil sie glauben, dass sie ohne ein “Warum” nicht vorwärts kommen.

Ich glaube, wenn das der Weg zum Erfolg wäre, dann hätte ich bis heute nichts gerockt. Was mir aber diese ständige Suche der Leute zeigt, ist dass scheinbar eine Sehnsucht nach einem Mehr im Leben existiert. Nur habe ich manchmal das Gefühl, dass das verwechselt wird mit dem “Warum”. Wir Menschen setzen gerne Dinge gleich, verknüpfen das miteinander, was nicht unbedingt zueinander gehört, binden am Ende eine Schleife drum und dann ist das so. 

Ich möchte heute einfach mal nicht auf diesem “Warum” rumspringen, sondern möchte dir die “Wie”-Frage beantworten.

Als ich vor 6 Jahren nochmal bei Null begonnen hatte, wollte ich nicht mehr im Network arbeiten. Einfach, weil ich dort meine Erfahrungen gemacht habe, sehr erfolgreich war und ich das Gefühl hatte, dass jetzt was anderes ansteht. Jedoch hatte ich eine Herausforderung: Ich hatte keine Kohle und ich wusste, dass man es im Network Business schnell zu ein paar Euro schaffen kann. Also bin ich in einer anderen Branche eingestiegen und habe dort los gelegt. 

Das bedeutet, ich musste dringend Geld verdienen. So setzte ich mir immer wieder Ziele, die ich tatsächlich immer wieder schaffte. Aus dem einfachen Grund, weil ich Geld verdienen wollte! Ich hatte kein “Warum” oder ein “Why that made me cry”, sondern wusste, dass ich jetzt dort Geld verdienen musste, wo ich meine Zeit rein stecke.

Also begann ich und die Anfänge waren irgendwie ungewohnt, neu, oft nicht so cool und manchmal dauerte es gefühlt eine Ewigkeit, bis man Ergebnisse gesehen hat. Genau wie im Fitness-Studio, wenn du beginnst und nicht nachvollziehen kannst, dass alle so viel Spaß an Sport haben.

Als David seinen Job als Private Jet Broker begonnen hat, ist er von Tür zu Tür gelaufen, hat Termine gemacht und immer wieder sein Business vorgestellt. Und manchmal waren die Türen zu und manchmal waren die Termine gut. Aber auch hier ließen die richtig guten Ergebnisse auf sich warten.

Coaches und Trainer machen Akquise, genau wie Heilpraktiker oder Networker. Und das sind Events oder Gespräche, Telefonate usw. Und oft passiert nicht gleich ultra viel, denn nur weil du gut bist oder ein gutes Produkt hast, hast du keinen Erfolg! Er kommt über deine persönlichen Aktionen.

Ich weiß, dass das für sehr viele Leute sehr ernüchternd ist, denn man stellt sich das irgendwie einfacher vor. Und jetzt kommen wir zu einem wichtigen Punkt: Wer sagt, dass es schwer sein muss?

Schon mal gehört? Ich möchte dich aber direkt wieder aufwecken aus dem Traumland, in dem viele verschwinden, die mit “einfach” etwas anderes verbinden als ich. Mit “einfach” meine ich nicht “alles läuft ohne etwas zu tun”. Mit “einfach” meine ich schlichtweg: Nicht kompliziert!

Lass uns doch mal schauen, was die Sache so “hart” macht: Ich habe nicht einen Tag gedacht, dass ich so am Ende bin, dass ich die Computermaus nicht mehr über das Mousepad schieben kann. Aber ich bin an andere Grenzen gestoßen. 

Ich musste mit Neins klar kommen, mit anderen Meinungen, mit Menschen, die mir nicht die Möglichkeit geben, ihnen das vorzustellen, was ich ihnen zeigen wollte, mit geplatzen Kooperationen oder mit Events, zu denen keiner kam, aber alle zusagten. ich musste klar kommen mit Zielen, die ich verfehlte, und damit, dass andere an mir vorbei zogen. 

Heute sitze ich hier und muss über mich selbst lachen, denn “hart” war das alles nur, weil ich es dazu gemacht habe. Ich habe mich ungerecht behandelt gefühlt, habe gedacht, ich kann das nicht oder ich bin nicht gut genug, habe meiner Upline, dem Produkt, den Preisen, der Firma die Schuld gegeben an meinem holprigen Business. Und erst als ich mich entschieden habe, diesen Kampf gegen mich selbst jetzt nicht mehr zu kämpfen, veränderten sich maßgeblich Dinge. Als ich begann an mir selbst zu arbeiten, meine Erwartungshaltung an meine Familie, meine Teammitglieder und meine Kunden aus dem Weg zu schaffen, mich zu fragen, warum ich in bestimmten Situationen neidisch, traurig oder wütend war, wurde ich besser und meine Arbeit leichter.

Das bedeutet nicht, dass man alles über sich ergehen lassen soll oder das alles ertragen soll, sondern dass die man aus einer anderen Haltung heraus mit den Herausforderungen des alltäglichen Business klar kommt. Sich fragt, warum man das jetzt so fühlt und was das mit einem selbst zu tun hat. Hinschauen ist das Wort der Stunde!

Ich habe nicht immer die Lösung gefunden und manchmal lagen die Verbindungen Ewigkeiten zurück in meiner Kindheit und ich arbeitete mit einem Coach daran. Ich weiß, wie sehr mir das alles geholfen hat heute sagen zu können, dass ich auf der ganzen Linie erfolgreich bin. Privat, geschäftlich und vor allem rein mit mir selbst bin. Darum habe ich auch heute eine so große Freude daran als ausgebildeter Coach und Lehrtrainer anderen dabei zu helfen, genau dort hin zu kommen.

Was mir sehr wichtig ist, ist dass du weißt, dass ich niemals deswegen mein Business vernachlässigt habe. Denn letztendlich war es in meinem Fall so, dass ich ein klares Ziel vor Augen hatte, um mir endlich wieder eine eigene Wohnung leisten zu können.

Die Coachings und Selbstreflektionen waren für mich eine Ressource um in meinem Business weiter zu kommen. Und weil mir auch heute noch immer wieder neue Herausforderungen, an denen ich wachsen darf, begegnen und ich bereit bin hin zuschauen, bin ich Stück für Stück zu einer besseren Version meiner Selbst geworden. Und das hört niemals auf, worüber ich so dankbar bin.

So jetzt bin ich aber bisschen abgeschweift und komme zurück zum Thema. Es ist nicht ganz einfach immer nur ein Puzzleteil zu beleuchten, denn du erkennst vielleicht, dass viel mehr dazu gehört.

Weißt du, vor ein paar Jahren war “hustlen around the clock” DAS Thema. Jeder ist irgendwie um 5 Uhr aufgestanden und hat dann gearbeitet bis nachts. Dann kam irgendwann die Welle von “Lass alles entstehen, finde deine Mitte und meditiere dich erfolgreich!”. Natürlich bin ich jetzt etwas überspitzt in diesem Thema, da ich dir klar machen möchte, wie sich die Zeiten verändern. Ich kann dir sagen, dass ich weder im einen, noch im anderen Bereich meinen Erfolg gefunden habe. Sicherlich habe ich machmal so viel gearbeitet, dass ich morgens mit dem Kopf auf der Tastatur aufgewacht bin oder mich völlig vertan habe mit Autobahnstrecken und an der ein oder anderen Raststätte im Auto schlafen musste. Und es gab auch Zeiten, in denen ich mehr für mein seelisches Wohlbefinden gemacht habe.

Aber der Punkt ist der: Ich bin immer meinem Weg treu geblieben und bin diesen gegangen. Ich habe mir viele Dinge angesehen und immer abgewogen, ob es mir dient, ob es dem entspricht, wie ich gerne arbeiten möchte usw. Und dann hab ich mir sicherlich immer Bausteine heraus genommen und bin weiter gegangen. Ich habe gewählt, was mich stärkt, mich nicht ablenken lassen und bin mir immer selbst treu geblieben.

Ja, ich habe viel für meinen Erfolg gearbeitet und ich möchte das nicht verheimlichen, denn wenn du vorne mitspielen willst, gehört das dazu. Ein Fußballer muss, um Bundesliga zu spielen, mehr leisten, als im Schoppenverein. Wenn du einen Sixpack willst, kostet dich das mehr Arbeit, als das, was ein Spaziergänger leistet.

Bist du ein Rockstar und auf Tour, spielst du jeden Tag über Wochen in einer anderen Stadt mehrere Stunden ein Konzert, was dir viel abverlangt. Wenn du im Dorfverein singst, ist das sicherlich weniger Arbeit. 

Bist du ein erfolgreicher Trainer, dann gibst du Seminare, Trainings, Coachings. Aber sicherlich nicht nur 1 im Monat.

Das bedeutet nicht, dass das keine Freude machen darf! Und das ist der glaub ich wichtigste Punkt dabei!

Ich sehe den Leuten an, dass sie Angst haben vor der Arbeit. Dass sie es nicht schaffen, dass alles zu viel wird usw. Und ich sag dir: Es kann sein, dass dir das passiert und wenn du Vollgas drin bist, wird es auch Zeiten geben, in denen du einfach mal im Leerlauf fährst und unter der Palme regenerierst.

Ich habe einfach mal eine andere Frage an dich: Wann macht das Business denn keine Freude? Wann macht Sport keine Freude? Wann machen Beziehungen keine Freude?

Aus meiner Sicht: Wenn du nicht in den Fluss kommst. Wenn es also nicht fließt und es einfach nicht läuft. Der Flow ist der natürliche Zustand, in dem du dich bewegen solltest. Dann entstehen große Dinge.

Wenn du dich mit Problemen und anfänglichen Herausforderungen beschäftigst, immer wieder das Gas raus nimmst, weil du an dem Kampf mit dir selbst scheiterst, kommst du nicht in den Flow.

Wenn du nicht die ersten Muskelkater überwindest und damit lernst klar zu kommen, dass du eben erst gestartet bist und darum wahrscheinlich nur 1/4 des Kurses schaffst, statt frustriert mitten im Kurs das Weite zu suchen und nicht mehr hin zu gehen, wirst du nicht in den Genuss kommen, wie sensationell Sport ist.

Wenn du nicht die ersten Hürden deines Neustarts oder deines Starts überwindest und dran bleibst, obwohl du unsicher bist, dann wirst du nie in den Genuss kommen, ein florierendes Business zu haben.

In meinen ersten 3 Jahren habe ich jeden Tag alles gegeben für mein Business. Das habe ich mir als mein 1. Ziel gesetzt und durchgezogen. Egal, was in meinem Leben passierte oder wie sehr ich mal wieder meinen Kampf mit mir selbst führte. Ich habe versucht, die Dinge nicht zu verdrängen, sondern hinzusehen.

Habe ich Tränen vergossen? Ja, sehr sehr viele!

Habe ich das bereut? Nein! Ich sage ganz klar, dass diese Zeit die beste Zeit in meinem Business war.

Ich möchte dir noch eine Frage stellen: Wann macht es denn kein Spaß? Wann machen dein Business, dein Sport, dein neues Ernährungsprogramm oder deine Beziehungen keine Freude? Schau mal hin und frag dich einfach mal, warum du dich in diesen Bereichen mehr mit Problemen als mit Fortschritt beschäftigst! Frag dich, ob du dich wirklich rein investierst, ob du wirklich fallen lässt, ob du vertraust und ob du zu 100% “ja” gesagt hast?

Erinnerst du dich an die Story von David, die ich anfangs hier erwähnt habe? Er startete als Private Jet Broker ganz klassisch mit Klinkenputzen. Und er kam oft nach Hause, war genervt, frustriert und durfte in dieser Zeit stark an sich arbeiten. Er hat nicht aufgegeben und weiter gemacht. Bereits 1 Jahr später erfreute er sich an der Ernte seines Einsatzes und mittlerweile läuft sein Business wie eine 1. War es das Wert? Ja definitiv, das war es! 

Jeder Anfang ist neu und anders. Hab keine Angst vor der Arbeit, die du einsetzen musst, um deine Ziele zu erreichen, sondern stürz dich voll und ganz rein – sag “ja” und mach all das, was nötig ist, um dort anzukommen, wo du hin willst. Komm in den Flow, hab Freude an deinem Tun.

Und all das kannst du nur erreichen, wenn du beginnst und dran bleibst. Bring dein Baby auf Erfolgskurs und genieße deine Erfolge! Wähle, was dich stärkt und werde dadurch deine beste Version!
Es lohnt sich!

Teile gerne diesen Podcast mit den Menschen in deinem Team, die ambitionierte Ziele haben. Ich freue mich, wenn er dich weiterbringt.

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Kategorien: Podcast

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